das nächste Projekt stand an, oftmals schon gesehen, für praktisch empfunden, bei den üblichen Verdächtigen begutachtet, allesamt nicht im passenden BUdget für mich, also was blieb – selbst bauen. Und wie immer baute ich mir zuerst eine Schablone bzw. ein Modell aus Pappe

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es war gar nicht so einfach – aber wo ein Wille, da ist auch ein Weg 😉 an die Arbeit

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ein Teil nach dem anderen und schon nimmt das Ding Formen an 🙂

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und zum Schluss erfüllt es sogar seinen Zweck 😉

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No Comments on Jun 29th 2012

schön langsam nimmt unser Innenausbau Formen an. Nach dem Bau der beiden Unterkästen, den Erfahrungen der ersten Urlaube, den Verbesserungen bzw. Umbaumaßnahmen, ging es an den Bau des linken Oberkastens.

Eh klar, zuerst messen, dann nachmessen und ja nicht vermessen 😉 zuschneiden, fräsen, vorbereiten und dann konnte es losgehen

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probeweise alles zusammenbauen, da und dort noch einiges verbessern

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verleimen und nicht auf die „Fischerl“ vergessen – zum Glück hatte ich genug Zwingen zurecht gelegt 😉

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ich hatte mich für die Stapelboxen entschieden, schien mir recht praktisch zu sein, wir werden sehen. Zum Schluss noch die Türln mit Scharnieren und Bändern montiert, so können wir diese als Tisch benutzten

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nach dem Lackieren baute ich alles ein – die nächste Reise kann beginnen 😉

No Comments on Jun 1st 2012

diese Frage lässt sich nicht so leicht beantworten. In den verschiedenen Foren gibt es darüber unzählige Beiträge – für und wider – aber was solls – für meine weiteren Vorhaben ist er zumindest nicht hinderlich 😉

ich nahm den von Ex-Tec und ging an die Arbeit

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zuerst musste der alte Tankstutzen demontiert werden – dazu ist es hilfreich, wenn der Tank ziemlich leer ist 😉 alles sauber machen, dann rieselt nichts in den Tank

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Spritzlappen samt Strebe, Tankstutzen, Zulauf- und Entlüftungsschlauch ausbauen. Später werden aus dem Zulaufschlauch die passenden Stücke geschnitten. Zulauf und Entlüftung des Haupttanks sollte vor Schmutz geschützt werden

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den Tank mittig ausrichten und fixieren. Ich habe dazu einen Holzklotz verwendet. Nachdem ich den Tank fixiert hatte, bohrte ich 2 Löcher nach oben in den Radkasten und eines in die Hecktraverse. Nach dem Entfernen des Tanks passte ich den Tankverschluss an und bohrte die entsprechenden Löcher

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jetzt wird es Zeit die beiden Schläuche auf die richtige Länge zuzuschneiden – dann den Tank wieder rausnehmen, den oberen Zulaufschlauch am Tank befestigen, Schelle und rückseitige Teile des Verschlusses über den Zulaufschlauch schieben – Tank wieder einbauen – bei dieser Gelegenheit nicht vergessen den Entlüftungsschlauch und den Zulaufschlauch zum Tank drüber zu schieben – Tankverschluss einbauen – ist ein wenig fummelig und nicht zu große Hände wären von Vorteil 😉 – Schellen festziehen – und zum Schluss noch die Pumpe anschließen, dazu habe ich ein Kabel nach vorne zu einem Schalter geführt – dadurch kann ich die Pumpe vom Fahrzeuginneren ein- und ausschalten.

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einziges Problem nach dem Einbau des Tanks – fährt man zur Tankstelle, sollte man vorher zum Bankomaten gehen 🙁 der originale Tank fasst 75l und der Zusatztank 45l

No Comments on Mai 17th 2012

gesagt, getan ☺

und so besorgte ich für meinen Nemsa eine Seitenstaubox. Fündig wurde ich bei Trip-Tec. Für den Einbau benötigte ich rund 2 Stunden, die meiste Zeit ging für das korrekte Vermessen auf.

zuerst schnitt ich eine Schablone für den Einbau der Box aus Karton zurecht, danach begann das Messen. Mit einem Malerabdeckband klebte ich die ungefähre Position rund um die zu schneidenden Bereiche ab. Mit der Schablone wurde die richtige Position am Radkasten überprüft.

jetzt zwei Probebohrungen, damit ich von innen sehen konnte ob meine Berechnungen stimmten 😉 dann Schablone außen auflegen und Kontur nachziehen. Auf dem Klebeband sieht man das gut und zudem bietet es Schutz gegen Kratzer.

An der Innenseite muss eine Strebe die im Radkasten dem Kotflügel Stabilität gibt, zuvor entfernt werden – die Stabilität kommt nach dem Einbau der Box wieder, keine Angst 😉

Wenn man soweit ist, stellt sich die Frage: Stichsäge oder Flex. Ich entschied mich für die Flex, da das dünne Blech weniger strapaziert wird und wählte dafür eine dünne Metallscheibe.

der erste Schnitt tut weh, man gewöhnt sich aber daran 😉

Staubox probieren und wenn nötig nachschneiden. Die Kanten des Ausschnittes entgratete ich mit Schleifpapier. Der Verstärkungswinkel (im rechten Bild, roter Pfeil) musste um rund 2 cm gekürzt werden. Nach dem Entfernen der Abdeckbänder und dem Putzen wurde die Staubox eingesetzt und die Löcher für die Nieten angezeichnet.

Die Staubbox entnehmen und die Löcher mit einem 4,2 mm Bohrer bohren, Box einstetzen, fixieren (hab die Box von unten abgestützt) und vernieten. Nicht darauf vergessen zuvor die Plastikbeilagscheiben auf die Nieten zu geben.

Ich habe zusätzlich vor dem Vernieten um den Rand der Box ein wenig Sikaflex geschmiert, dadurch erzielte ich einen schönen Abschluss zum Radkasten. Damit die Staubox besser hält, habe ich sie nach hinten zum Radkasten zusätzlich verschraubt.

Wie schrieb ich: „kleine Geschenke erhalten die Freundschaft“ – und wie sich der Nemsa gefreut hat 😉 – ok, ich auch ein wenig 🙂

No Comments on Apr 22nd 2012

nach dem ersten Urlaub – 4 Wochen auf engstem Raum zu Zweit (und das ohne Zwist 🙂 – ging es im Herbst an das Umbauen bzw. Abändern des Innenausbaues.

Alles aus dem Defender ausgebaut, zuerst noch nachgemessen und in der Garage mit der Stichsäge ans Werk gegangen

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zum Schluss lackierte ich den Innenausbau mit einem speziellen für Innenräume geeigneten Klacklack

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jetzt fehlt auf der linken Seite nur mehr der Oberkasten

No Comments on Apr 4th 2012

ein erstes Foto von meinem „skalpierten“ Defender

hier noch ein Sprüchlein 🙂 von Evelyn, der Freundin vom Manfred:

Der Stamm der Hesch-Indianer hat sich drauf spezialisiert, sämtliche Deffis, Nemsas, Isländer etc. zu skalpieren und ihnen dann einen Klapp-Skalp zu verpassen. Aber die Häuptlinge der befreundeten Defender-Stämme kriegen bei der Abholung dann einen Offroadcafé -wenn nötig mit einem Schuss Feuerwasser ;),bevor sie die schwindelnden Höh(l)en dann erstmals „erklettern“ dürfen…

No Comments on Jul 20th 2011

die Allradmesse Bad Kissingen hat es mir angetan 🙂

zuerst wollte ich nur „guggen“ nix kaufen 😉

interessiert war ich vor allem an den verschiedenen Arten von Umbauten und vor allem an Klappdächern.

Ich habe mich in den vergangenen Monaten bereits intensiv mit dem Thema Hubdach beschäftigt. Habe zahlreiche Besitzer verschiedener Modelle angesprochen (auch auf der Allradmesse). Meine Wahl viel schließlich auf Ec-Tec oder Landycamper. Sie hatten für mich die beste Verarbeitung und brachten in das etwas unstabile Dach des Defenders einiges an Sicherheit. Beim LandyCamper gefiel mir noch besser, dass der Rahmen aus einem Stück gezogen ist und nicht aus einzelnen Formrohren zusammengeschweißt. Auch die Kontenzwasserentsorgung fand ich besser gelöst.

Auf der Allradmesse war es ganz hart nicht schwach zu werden 😉 – auch auf dem Messestand der Fa. Offroad Hesch konnte und durfte ich so richtig gustieren 🙂

kaum Zuhause angekommen, wurde der Familienrad einberufen und nach kurzer Zeit stand fest, dass Hubdach musste her. Ein Telefonat mit Manfred Hesch besiegelte das Ganze und schließlich stelle ich meinen Nemsa am 15. Juli 2011 nach Steyr

hier noch ein Bild vom Urzustand

Nemsa

No Comments on Jul 19th 2011

Inzwischen hat sich einiges getan 🙂

nachdem wir für unseren Albanien-Urlaub einen Innenausbau mit Stauflächen und vor allem einen Liegeplatz für 2 Personen benötigten, ich in diversen Foren und bei Anbietern verschiedene Varianten gefunden hatte, wusste ich in etwa was uns gefallen würde. Unsere Vorstellungen gingen in Richtung Trip-Tec Ausbau – sicher eine tolle Sache, aber auch eine teure und so begann ich nach dem Vorbild von Trip-Tec, Ex-Tec und privaten Varianten eine eigene zu kreieren.

Nach dem Vermessen des leeren Defenders wurde die erste Schablone aus Karton zurecht geschnitten.

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der erste Schritt war getan. Als Material wählte ich Birke-Multiplex in 15 und 12 mm. Die Schablone leistete mir wirklich gute Dienste und schon bald waren die ersten Teile zugeschnitten – danke an meinen Nachbarn Thomas, der mir seine Werkstatt zur Verfügung stellte 🙂

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eine kleine Auswahl der zugeschnittenen Teile

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dann ging es daran die einzelnen Teile mit sog. „Fischerln“ und Leim zu verbinden

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und so wurde nach und nach zuerst die linke und dann die rechte Seite fertig.

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erste Probe – noch ein wenig nachbessern – schaut schon gut aus 🙂 erste Freude kommt auf 😉

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für unseren Urlaub legten wir vom linken Kasten auf den rechten eine 15 mm Multiplex-Platte – so hatten wir eine ca. 140 x 200 cm Liegefläche – drauf die Terma-Rest-Matten. Der Urlaub konnte beginnen 🙂

No Comments on Mai 24th 2011

man kann einfach nicht genug bekommen. Man wird süchtig, ich spreche aus Erfahrung 🙂

einmal eine Schraube am Defender gelöst oder verändert und es ist um einen geschehen – da muss man durch 😉

die nächste Investition war nicht unbedingt notwendig, aber sie beruhigt in verschiedenen Gegenden unheimlich. Eine stabile Stossstange und die passende Winde musste her. Ich landete nach intensiver Suche wiedereinmal bei Ex-tec – die Stosstange war gefunden. Als Winde wählte ich eine Horn Alpha Winde 9.5 Q – also die fast, die etwas schnellere und auch etwas besser ausgeführte.

Der Einbau ging leider nicht so einfach vonstatten wie ich es mir vorgestellt hatte, aber so ist es eben im Leben mit einem Defender, keiner gleicht dem anderen, jeder ist einzigartig, so eben auch mein Nemsa 🙂

als erstes wurde die alte, originale Stossstange abgebaut und für die neue Maß genommen.

an der Aufnahme für die neue musste ich am Träger ein wenig verändern und dann ging es der Stossstange selbst an den Kragen. Sonst würde die Winde nicht passen. Für den Steuerkasten musste etwas geflext werden und dann noch ein paar Kleinigkeiten da und dort. Danach Grundierung und Lack – der erst Teil war erledigt.

so ohne Grill und Stossstange schaut er ganz schön nackt aus der arme 🙁 – bevor die Montage der Teile in Angriff genommen werden konnte, musste ich die Verkabelung der Winde noch vorbereiten. 50mm° musste her und damit den Kabeln nichts passieren kann verlegte ich das Rote in einem speziellen Isolierrohr.

die Kabeln wurden angeschlossen, die Stossstange schön langsam an den Defender herangebracht – gut dass mir meine Moni dabei behilflich war – so ging es gleich leichter von der Hand 🙂

schaut schon mal nicht schlecht aus 🙂 – kurze Pause bei Kaffee und Kuchen (das Bier habe ich heimlich getrunken 😉 )

als nächstes musste der Frontgrill dran glauben, ein gerader Schnitt mit der Flex, da und dort noch ein paar kleine Ecken und Kanten entfernt – montiert – wieder abgebaut – nachgeflext – montiert – abgebaut – nachgeschnitten – montiert – dass Ganze dauerte bis alles passte, aber dann …

die Kabeln bis in den Batteriekasten verlegt, angeschlossen – von der Winde an das Hochleistungsrelais, von dort an die Originalbatterie. Zwischen Relais und Pluspol setzte ich eine 250A Sicherung, sicher ist sicher und jetzt konnte ich endlich den ersten der vier Zusatzschalter verwenden 😉 das Relais schaltete ich über diesen und die Winde konnte in Einsatz gehen – es funktionierte

wie ihr auf dem letzten Foto sehen könnt, liegt noch Arbeit an. Es soll so einiges an Elektrikverkabelung folgen – Fortsetzung folgt …

No Comments on Mai 1st 2011

und wenn man schon mal am Schrauben und Zerlegen ist, kann man doch gleich ein paar nützliche Dinge verbauen 😉

das Zauberwort heißt: „Zusatzschalter“ und weil man davon nicht genug haben kann, habe ich mal 4 verbaut. Zuerst wollte ich die Carling-Schalter verbauen, schließlich wurden es aber baugleiche aus dem Bootsbau namens Marine. Wieder einmal musste die Mittelkonsole zerlegt werden um in die Inneren des Defenders einzudringen 🙂

man braucht schon sehr kleine Finger um da nach links hinten zu gelangen. Ausgeschnitten ist ja recht schnell, aber verbaut 🙁 zerschundene, gequetschte Finger zeugten von den Anstrengungen – was tut man nicht alles für sein Hobby 😉

die nächste Aufgabe stand bevor – für was könnte man diese Schalter verwenden?

2 Comments on Apr 19th 2011

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